Allgemeine Infos

Da doch immer wieder die gleichen Fragen aufkommen, hier mal noch ein paar allgemeine Infos, kurz zusammengefasst.


Steuerung

Ich empfehle eine Steuerung die 48V und ca 5A pro Achse für die Schrittmmotoren bereit stellen kann, wenn ihr flott unterwegs sein und Schrittverluste vermeiden wollt.

3 Achsen müssen es sein, optional mal eine 4-te Achse für eine Drehachse berücksichtigen.

Das verbaute Breakoutboard muss Takt- / Richtungssignale verarbeiten können und hat idealerweise schon einen Anschluss für den Steuerungs-PC per USB.

Der LPT-Anschluss direkt am Steuerungs-PC genutzt bringt gewisse Nachteile mit sich.

Es gibt aber schon länger Zwischenbau-Module in Form von Steckern oder kleinen Gehäusen, welche als Übergang von LPT auf USB dienen und auch weitere Möglichkeiten bieten.

Stichworte hierzu sind: UC100, Smoothstepper, Triplebeast usw.

Somit kann man dann meistens auch ein Notebook nutzen und auch die Wahl des Betriebssystems ist nicht so eingeschränkt.

Die verwendete Steuerungsoftware muss aber zwingend mit allen Komponenten in der Kette kompatibel sein.


Software

Ich persönlich mag keine Software die von allem etwas können soll, meistens klemmts dann irgendwo, ist aber wie immer auch eine Preis- und Geschmackssache.

 

Ich benutze für jede Aufgabe in der Fertigungskette CAD->CAM->CNC-Steuerung eine extra Software.

 

Es gibt einiges am Markt, die mehr oder weniger Funktionen haben. Hier gebe ich aber keinerlei Empfehlungen ab, da der Einsatz von vielen Faktoren abhängig ist, wie Einsatzzweck, Budget, Lernaufwand, usw. die vor einem Kauf geklärt sein sollten.


Steuerungs-Software

Stichworte hierzu sind:

Mach3, UCCNC, Eding-CNC, CNC-USB, Beamicon, WinPCNC, CNC-Graf, EstlCam usw.


CAD

Stichworte hierzu sind:

Draft Sight, Zwcad, Alibre, Inventor, Solidworks, Solidedge usw.

Grob kann man hier unterscheiden zwischen Programmen die nur 2D oder 3D können.


CAM

Stichworte hierzu sind:

Condacam, Sheetcam, EstlCam, Cut-2D usw.

Auch hier kamm man grob unterscheiden zwischen Programmen die nur 2D oder 3D können.


Spindel

Ich empfehle als Spindel die Kress mit 800Watt oder 1050Watt, da relativ günstig, einfach zu verbauen und für die meisten Zwecke ausreichend.

Man bekommt sie mit unterschiedlichen Drehzahlbändern und teilweise mit einem Schnellverschluss für das Netzkabel.

Mehr als 1500Watt halte ich für Unsinn und gebe ich für meine Maschinen auch keine Freigabe.

Eine Steuerung der Drehzahl über die Software halte ich eigentlich auch für unnötig, da in dem Ø-Bereich der Fräser in dem wir uns, bei den von mir angebotenen Maschinen bewegen, meistens sowieso die maximale Drehzahl des Fräsmotors verlangt.

Zudem knickt bei vielen Spindeln bei niedrigen Drehzahlen das Drehmoment ein, was meistens einen Stillstand und damit Fräserbruch und Werkstücktod bedeuten kann.

Deswegen bleibt als einzige Überlegung zum Kauf einer "China-Spindel" mit FU nur noch das Argument Lautstärke und Motorkohlen übrig.

Man beachte aber auch den etwas höheren Einbauaufwand.


Werkzeugmagazin SK15

Hier eine Konstruktion von mir. Das Magazin wird von vorne angefahren und zum Ablegen zieht die Spindel nach oben. Dadurch ist ein sicheres Ablegen des Werkzeuges auch bei verklemmten Nüssen gewährleistet. Das Werkzeug wird durch die Zangenform sicher im Betrieb gehalten.

 

Das Magazin ist so angeordnet, das lange Platten unten durch geschoben werden können, der Arbeitsraum verrinngert sich nur geringfügig.


Externer Mess- und Montageblock für SK15

Damit das Anfahren oder überhaupt der Einsatz eines Werkzeuglängentasters unnötig wird, habe ich mir eine Vorrichtung zum externen Vermessen der SK15 -Werkzeuge gebaut, diese dient gleichzeitig auch als Montageblock.

In Kombination mit einem WZW und einem Werkzeugmagazin, kann man dann ein CNC-Programm mit mehreren Werkzeugen vollständig ohne Unterbrechung durch laufen lassen.